Das Praxis-Lexikon

Implantate

Der Verlust der eigenen Zähne ist manchmal leider nicht zu vermeiden.

Mussten zu deren Ersatz früher Nachbarzähne beschliffen und (Metall-)Keramikbrücken oder sogar herausnehmbare Prothesen eingesetzt werden, sind Implantate heute die Methode der Wahl.

Auch gesetzlich Versicherte erhalten mittlerweile einen Zuschuss zu dieser Versorgungsart. Je nach Situation haben sich zwei grundsätzliche Verfahren herauskristallisiert, die wir Ihnen in unserer Praxis bzw. in komplexen Fällen zusammen mit Spezialisten anbieten können:

Bei günstigen Knochenverhältnissen setzen wir ein sofortbelastbares Implantat-System (Kompresionsschrauben) ein. Vorteile sind: unblutiger und minimalinvasiver Eingriff, sofort belastbar! Sie kommen mit einer Prothese und verlassen die Praxis mit einem festen Provisorium!

Nach wenigen Tagen erhalten Sie die endgültigen Kronen bzw. Brücken. Durch die Reduktion der Termine und die Einfachheit des Systems sind die Kosten obendrein niedriger.

In ästhetisch kritischen Regionen und bei nicht ausreichendem Knochen setzen wir Implantate aus mehrzeitigen klassischen  Implantatsystemen deutscher und schweizer Hersteller, gegebenfalls mit vorausgehendem Knochenaufbau (GBR) mit bewährten Knochenersatzmaterialien und -Membranen.

Dies bedingt dann aber eine längere Einheilungsphase mit anschließender Freilegung, Zahnfleischmodellation und einer endgültigen Versorgung nach mehreren Monaten.