Minimalinvasive Therapien
Auf fast allen Gebieten der Zahnheilkunde werden die Eingriffe immer weniger invasiv. Entsprechend unserer Praxis-Philosophie, die jeweils schonendste Therapieform auszuwählen, suchen wir ständig nach Verbesserungen auf allen Gebieten. Mehr unter Sanfte Zahnheilkunde.
Hier ein paar Beispiele:
Bei der Korrektur von Zahnformen oder zum Abdecken von Verfärbungen müssen Zähne nicht unbedingt überkront werden, die Keramik-Veneer-Technik und die Komposit Schicht- und Klebetechnik bieten schonendere und oft sogar schönere Ergebnisse.
In der Kariestherapie kann nach präzisem Monitoring mittels Laserfloureszenzmessung mitunter auf das Bohren verzichtet werden und eine Keimabtötung mittels Ozon oder Photodynamische Therapie mit anschließender Remineralisierung durchgeführt werden.
Die erweiterte Fissurenversiegelung ist vielfach eine schonende Alternative zur klassischen Füllung, weil weniger Substanz geopfert wird. Hier verwenden wir gerne anstatt des Bohrers die kinetische Kavitätenpräparation (Bohren ohne Bohrer).
Die hochfesten (Keramo)-Komposite und computergefräste CAD/CAM-Vollkeramikinlays sind eine substanzschonende Alternative zum Goldinlay oder der Krone.
Eine aufwändige und sorgfältige Wurzelbehandlung unter Einsatz von Mikroskop, Nickel-Titan-Instrumenten, Ultraschall und Depotphorese kann eine chirurgische Intervention vermeiden.
Implantate verhindern nicht nur das Beschleifen gesunder Nachbarzähne, es gibt auch hier mit den Kompressionsschrauben ein besonders schonendes und unblutiges Verfahren.
In der Parodontologie (Zahnfleischbehandlung) bevorzugen wir die geschlossenen gegenüber den chirurgischen Verfahren.
Nach DNA-Analyse und systematischer Vorbehandlung (PZR) wird der bakterielle Belag mit feinsten Ultraschallsystemen entfernt.
Je nach Schweregrad der Erkrankung setzen wir unterstützend zur Keimeliminierung Ozon oder die PDT (Photodynamische Therapie mit Softlaser) ein. Nur in Ausnahmefällen ist noch eine antibiotische Unterstützung nötig.
Ist eine chirurgische Intervention zur Zahnfleischbehandlung trotzdem unumgänglich, gehen wir besonders atraumatisch vor und setzen zur schnelleren Knochen- und Wundheilung Schmelzmatrix-Proteine ein.
