Parodontitisbehandlung
Die Parodontitis (auch Parodontose) ist eine Entzündungskrankheit, die weltweit Millionen von Menschen betrifft und durch eine Ansammlung von Bakterien an den Zahnfleischrändern (Gingiva) hervorgerufen wird.
Diese Entzündung des Zahnfleischgewebes kann sich weiter in die Tiefe ausdehnen und allmählich die zahnstützenden Strukturen (Zahnzement, Kieferknochen) schädigen. Wenn die Zahnstützfunktion zusammengebrochen ist, bildet sich um den Zahn herum eine Tasche (ein Defekt).
Wenn man zulässt, dass der Prozess fortschreitet, vertiefen sich die Parodontaldefekte und es besteht die Gefahr, dass der Zahn schließlich ausfällt.
Die Behandlung (und noch besser die Vorbeugung) der Parodontitis zählt daher zu den wichtigsten Aufgaben einer Zahnarztpraxis und erfährt bei uns größte Aufmerksamkeit.
Zunächst führen wir eine DNA-Analyse zur Risikobestimmung durch, anschließend erfolgt die überaus wichtige systematische Vorbehandlung (PZR) mit mehreren Mundhygiene-Trainings.
Bei der anschließenden eigentlichen Zahnfleischbehandlung bevorzugen wir die geschlossenen (nichtchirurgischen) Verfahren. Dabei wird der bakterielle Belag in der Tiefe der Zahnfleischtasche mit feinsten Ultraschallsystemen entfernt.
Je nach Schweregrad der Erkrankung setzen wir unterstützend zur Keimeliminierung Ozon oder die PDT (Photodynymische Therapie mit Softlaser) ein. Nur in Ausnahmefällen ist noch eine antibiotische Unterstützung nötig.
Ist eine chirurgische Intervention zur Zahnfleischbehandlung trotzdem unumgänglich, gehen wir besonders atraumatisch vor und setzen zur schnelleren Knochen- und Wundheilung Schmelzmatrix-Proteine ein.
